Bereits gestern haben wir so gut wie alles von der Stadt gesehen, was uns interessiert hat. Trotzdem standen noch zwei Punkte auf unserer Liste. Erst einmal hieß es auschecken, Koffer im Hotel parken und ab zum Hafen von Oslo. Das Hobo Hotel Oslo war für uns absolut perfekt. Kleine, aber sehr schöne Zimmer, ausgezeichnete Lage gleich beim Bahnhof und alles zu Fuß erreichbar.
Am Hafen angekommen, konnten wir glücklicherweise ohne warten zu müssen in die Fähre einsteigen und auf die Halbinsel Bygdøy fahren. Die Fahrt dauert nur eine gute Viertelstunde und schon ist man dort. Insgesamt werden zwei Stopps angefahren. Wir sind beim Ersten ausgestiegen und mussten von dort noch 15 Minuten zu Fuß bis zum Folkemuseum gehen. Das Museum zeigt, wie es sich für ein Freilichtmuseum gehört, Unterkünfte aus vergangenen Zeiten. Es war wirklich sehr interessant und gut gemacht. Immer wieder konnte man auch Menschen beobachten, die traditionellen Tätigkeiten aus der damaligen Zeit nachgingen. Viele Häuser konnte man betreten und so von innen betrachten.





Der 2. Stopp war das Frammuseum. Die Fram ist ein Polarschiff aus den frühen 1900er Jahren und steht heute absolut gut erhalten, eben in diesem Museum. Der Norweger Roald Amundsen ist damit u.a. bis zum Südpol geschippert und erreichte somit als erster Mensch den geografischen Südpol. Toll fanden wir, dass man sowohl aufs Deck als auch unter das Deck des Schiffes gehen konnte, um so einen spannenden Eindruck zu bekommen, wie die Männer damals eine extrem lange Zeit auf dem Schiff verbracht hatten. Eine absolute Empfehlung hier in Oslo, wenn man ein wenig was für Schiffe über hat.


Pünktlich um 14:10 Uhr haben wir die Fähre wieder zurück ins Zentrum genommen. Am Weg zum Hotel haben wir zum Abschluss noch bei der Domkirche Halt gemacht. Diese bietet vor allem eine schön verzierte Decke. Abschließend noch das Gepäck abholen, eine Kleinigkeit am Bahnhof bei Pepe’s Pizza essen und schon ging es abermals mit dem Zug zum Oslo Lufthavn. Heute sind wir relativ pünktlich gestartet und die Boeing 737 der Norwegian hat uns auch diesmal relativ entspannt an unser Ziel gebracht. Tromsø.
Vom Flughafen aus haben wir uns in ein Uber gesetzt und sind damit in 5 Fahrminuten zu unserer Camper Vermietung Artic Campers gefahren. 5 Minuten Fahrt, 26€ leichter. Echt verrückt, wie teuer hier alles in Norwegen ist.
Bereits vorab haben wir alle Formalitäten online erledigt und somit mussten wir vor Ort nichts mehr machen. Die Autoschlüssel waren in einer Schlüsselbox, den Code dafür bekamen wir vorab. Ebenso einige Videos mit diversen Erklärungen. Gleich neben der Auto Vermietung sind Rentiere herum gelaufen. Ein kleines Highlight direkt nach der Ankunft.

Wir sind dann noch 3 Stunden mit unserem Camper Richtung Lofoten gefahren und spät ins Bett gefallen.


