Tag 4 – Hallo Lofoten

Tag 4 – Hallo Lofoten

Die 1. Nacht im Camper haben wir problemlos geschafft. Auch wenn sie nicht sonderlich lange war. In der Früh war es heute grausig. Nebel, leichter Nieselregen und kalt. Aber das hat sich zum Glück relativ rasch gelegt.

Von unserem Zwischenstopp bei Bjerkvik waren es doch einige KM, bis wir schließlich auf den Lofoten angekommen sind. Der 1. Teil der Fahrt war wenig spektakulär, dafür aber der 2. Teil von Trollfjord bis Svolvær umso traumhafter. Umgeben von Bergen geht’s mitten durch das Tal, bis man schließlich offiziell auf den Lofoten ist.

Dort angekommen haben wir uns einen Snack im Supermarkt gekauft, damit wir gestärkt für unsere 1. Wanderung waren. Unser Ziel: Der Gipfel Floya. Bisher konnten wir alle Parkplätze auf den Lofoten mit der EasyPark App bezahlen. Was wirklich super praktisch ist. Einfach Kennzeichen in der App hinterlegen und schon wird minutengenau abgerechnet. Somit ging es vom Parkplatz immer steil nach oben. Zig Stufen, viele Felsen und steile Wege führen bis hinauf. Dafür wird man, auch schon zwischendurch, immer wieder mit wirklich wunderschönen Ausblicken belohnt. Eine herrliche, aber doch sehr anstrengende Wanderung. Auch wenn sie „nur“ 3 Stunden gedauert hat.

Anschließend haben wir uns einmal mit Essen für die kommenden Tage eingedeckt. Frühstück, Mittagessen und Abendessen. Alles musste besorgt werden – natürlich durfte auch eine bunte Mischung aus Gummizeug, welches man sich hier in allen Supermärkten selbst zusammenstellen kann, nicht fehlen. Unser Camper ist somit fürs Erste einmal gut gefüllt.

Das traumhafte Wetter wollten wir unbedingt noch nutzen. Somit sind wir weiter in den Süden gefahren. Einen kurzen Halt haben wir bei der Holzkirche Vagan, in Kabelvag, gemacht. Einmal etwas ganz anderes.

Abschließend sind wir noch nach Hennigsvaer gefahren. Den Ort kennt man vielleicht durch seinen spektakulären Fußballplatz. Das phänomenale Bild erhält man allerdings nur mit einer Drohne. Vom Hafen aus erhält man aber ebenso einen tollen Blick auf die Berge.

Hennigsvaer
Der bekannte Fußballplatz

Abermals ein langer Tag. Am Campingplatz angekommen, dauert es dann doch immer wieder recht lange, bis man alles erledigt hat. Essen kochen, duschen, ein paar Sachen umräumen und sich mit dem Camper anfreunden. Alles dauert einfach länger als üblich.

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