Heute haben wir uns in den Zug gesetzt und sind vom Bahnhof Osaka bis Himeji Station gefahren. Zuerst haben wir uns noch die ursprünglich von hier stammende Süßspeise Imagawayaki gekauft. Es sind quasi zwei Pancakes, gefüllt mit einem Bohnenmus. Entweder mit weißem oder rotem Bohnenmus. Hat wirklich ausgezeichnet geschmeckt.

Wenn diese Leckereien wieder irgendwann den Verdauungstrakt verlassen müssen, kann man eine der wirklich fast an jeder Ecke befindlichen Toiletten benutzen. Sauber und kostenlos. An jeder U-Bahn Station gibt es mindestens eine. Und sonst auch überall. Das ist wirklich top hier in Japan. U-Bahn Klos meiden wir in Wien eher 😅
Nach erledigtem Frühstück mussten wir noch ca. 20 Minuten zu Fuß gehen, bis wir beim Himeji Castle angekommen sind. Ein beeindruckendes, noch weitgehend im Originalzustand befindliches Schloss in Weiß. Um das Schloss von innen zu sehen, benötigt man Tickets. Wir haben sie vorab besorgt, es reicht aber auch erst vor Ort. Innen gibt es eigentlich nicht wahnsinnig viel zu sehen, außer sehr vielen steilen Holzstufen, um bis nach ganz oben zu kommen. Im Schloss selbst befindet sich kein Interieur mehr. Also eher unspektakulär. Dafür kann man das Schloss mit dem Ticket von jeder Seite aus gut ablichten, was uns bei perfektem Wetter gelungen ist.



Für 60 Cent mehr haben wir gleich das Kombiticket für den daneben liegenden japanischen Garten genommen. Dieser ist wirklich sehr sehenswert. Noch dazu gibt es drinnen ein sehr schönes Teehaus, wo wir wieder einen ausgezeichneten Matcha bekommen haben.

Am frühen Nachmittag sind wir wieder zurück nach Osaka gefahren und sind dort noch ein wenig herumspaziert. Wir waren beim Umeda Sky Building, Nakanoshima Museum of Art und National Museum of Art.



Als es bereits finster war, waren wir noch in Dotonbori. Dem wohl verrücktesten Stadtteil von Osaka. Irgendwie scheinen hier alle guten Sitten, die wir trotz der vielen Menschen in Tokio geschätzt haben, nicht mehr zu gelten. Betrunkene auf der Straße, im besten Fall noch sitzende Jungendliche, die ihren Dreck liegen lassen. Lokale wo jeder eine andere Musik spielt, am besten lauter als sein Nachbar. Also alles irgendwie eigenartig.


