Ausschlafen, in den 45 Grad warmen Onsen gehen und danach frühstücken. So könnte jeder Tag beginnen 😅
Um 10 Uhr haben wir das kostenlose Boot von unserem Hotel auf die Insel Miyajima genommen. Die Überfahrt dauert nur ein paar Minuten. Dort wird man direkt von den unzähligen, freilaufenden Shinrokus begrüßt. Sikahirsche, die hier einfach überall zu sehen sind, sind super zutraulich, lassen sich streicheln und versuchen, wenig aggressiv, immer etwas Essen abzustauben.

Bekannt ist die Insel aber vor allem für den Otorii-Schrein, welcher bei Flut über dem Wasser zu schweben scheint. Naja, ganz so melodramatisch würden wir es aber nicht sehen 🙈😅 Der Anblick ist trotzdem wunderschön und einfach DAS Highlight hier.


Direkt am Ufer liegt auch der Itsukushima-Schrein. Für ein paar Yen kann man diesen besichtigen. Ganz nett auf jeden Fall. Cool ist, dass er bei Ebbe komplett im Trockenen liegt und bei Flut quasi unterspült wird.

Generell gibt es auf der Insel viel zu entdecken, sodass man problemlos mehrere Stunden dort verweilen kann. Insbesondere der Daishoin Tempel ist absolut sehenswert. Eine riesige wunderschöne Tempelanlage. Es gibt hier wirklich sehr viel zu entdecken.




Was man auch machen kann, ist mit der Seilbahn auf den Berg Misen zu fahren. 40 Minuten musste man sich anstellen, um in die Seilbahn zu kommen. Nach kurzem Abwegen haben wir uns dagegen entschieden und haben die Zeit anders genutzt. Zum einen ist es sicher ein schöner, aber kein überragender Ausblick und zum anderen hätten wir uns ja für die Rückfahrt auch wieder anstellen müssen. Das Ganze zu Fuß zurücklegen wollten wir heute ebenfalls nicht. Die Sonne und die damit einhergehende Temperatur von über 25 Grad haben uns nicht ermutigt. Außerdem hätte man zu Fuß auch 1,5 Stunden bis rauf gebraucht. Stattdessen haben wir uns in ein nettes Café gesetzt und hervorragende Maroni Pancakes gegessen 😋

Nachdem wir im Hotel nur eine Nacht verbracht haben, haben wir gegen 15:30 Uhr die Weiterfahrt angetreten. Zuerst um 1,2€ mit der Fähre zurück aufs Festland, dann ein Stück mit einem lokalen Zug bis Hiroshima und von dort bis Osaka mit dem Shinkansen. Tickets bekommt man problemlos vor Ort. Es gibt mehrere Möglichkeiten beim Shinkansen. Non-reserved Sitze, also einfach einen passenden Zug nehmen und einsteigen. Reserved Sitze, also fixer Zug und fixe Plätze. Das ist für längere Strecken zu bevorzugen. Und dann gibt’s auch noch Green Car Tickets. Quasi die 1. Klasse im Zug. Für die relativ kurze Fahrt von 1:20 Stunden bis Osaka, haben wir diesmal non-reserved Tickets genommen. Wagen war zwar gut gefüllt, aber einen guten Platz haben wir trotzdem bekommen.
In Osaka sind wir nun im Fairfield by Marriott Osaka Namba angekommen, wo wir die nächsten Tage bleiben werden. Unsere Koffer sind wie erwartet ebenfalls angekommen. Witzigerweise haben wir genau die selbe Zimmernummer, wie im vorherigen Hotel – 326 😅

