Tag 17 – Bambuswald

Tag 17 – Bambuswald

Wie vorhergesagt, hat es heute ab der Früh geregnet. Entsprechend haben wir bereits bei der Ankunft in Kyoto unsere Tage geplant. Heute stand der Bambuswald in Arashiyama am Programm, bei dem das Wetter aus unserer Sicht nicht so eine wichtige Rolle spielt. Wieder um 5 Uhr Tagwache. Um 6:45 Uhr waren wir dann dort. Auch hier waren schon wieder einige Menschen unterwegs, aber noch absolut im Rahmen. Alles in allem waren wir aber ein wenig enttäuscht, weil der Wald, in dem der Bambus wächst, nicht wahnsinnig groß ist. Wenn man sich ganz stark bemüht und sich wirklich Zeit lässt, hat man in 30 Minuten den kompletten Wald gesehen. Trotzdem beeindruckend, wie hoch und dicht hier der Bambus gewachsen ist. Wir sind anschließend in ein gemütliches Lokal gegangen und haben erstmal gefrühstückt. Sehr angenehm im Freien, quasi auf der Terrasse, überdacht mit Blick in den Garten. Und typisch japanisch nur auf einem Polster am Boden gesessen. Danach haben wir noch zusätzlich den Adashino Nenbutsuji Temple besucht, der bei minimalem Eintritt unter anderem auch einen eigenen kleinen Bambuswald hat. 

Während wir am Weg im Zug wieder zurück zum Kyoto-Bahnhof gefahren sind, hat es langsam aufgehört zu regnen. Somit konnten wir unseren letzten Tempel in Kyoto besuchen. Den To-ji Tempel. Mit einem schönen kleinen Teich und einer Pagode. 2 Hallen mit diversen Statuen kann man auch besichtigen. Und ratet mal: Genau, keine Fotos erlaubt. 

Wir hatten noch etwas Zeit, also sind wir beim Nishiki-Markt herumspaziert und haben ein geiles Sandwich bei Tako Sand gegessen. Tako Sando wurde in Brooklyn, New York, von einem Japaner eröffnet und serviert typische japanische Sandwiches, sogenannte Katsu-Sandos. Ein Traum. 

Die restliche Zeit haben wir noch in dem ein oder anderen Geschäft verbracht, um nochmals alles, was es bei uns nicht gibt, aufzusagen. 

Um 18:01 Uhr ging unser Shinkansen von Kyoto zurück nach Tokio, wo wir noch eine Nacht am Flughafen schlafen werden, ehe es morgen in der Früh wieder nach Hause geht. Für die Fahrt im Shinkansen sind übrigens sogenannte Bento-Boxen zu empfehlen. So hat man während der Fahrt gutes Essen. Man bekommt sie einfach direkt am Bahnhof. Für mich gab’s diesmal eine warme Bento-Box. Irgendwie ein witziges Erlebnis. Man hat eine Box, zieht an einer Schnur und 6 Minuten später hat man ein warmes Essen. Gibt’s wohl so auch nur in Japan. 

Shinkansen
ⓘ Besuche uns auch gerne hier auf unserem eigens für Japan eingerichteten Blog!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert