Tag 2 – Schreine

Tag 2 – Schreine

Wir haben heute bis 8 Uhr geschlafen, um die wenigen Stunden Schlaf von der Vornacht wieder etwas aufzuholen. Anschließend sind wir mit einem Frühstück bei Eggslut in den Tag gestartet. Wie der Name schon sagt, gibt es großteils irgendwas mit Eiern – vor allem Burger.

Für den heutigen Tag haben wir uns ein 24-Stunden-Ticket für die Metro besorgt. Es gibt 2 Metroanbieter in Tokio. Mit dem entsprechenden Ticket kann man mit Beiden fahren. Aber nicht mit lokalen Zügen von JR. Das war uns vorab allerdings nicht bewusst. Hat für uns heute zum Glück keine Probleme gemacht, aber für andere Tage müssen wir darauf achten, ob sich so ein Ticket auszahlt. In Japans Zügen ist praktisch, dass alle Stationen eindeutige Nummern haben. Somit braucht man sich nur die Nummer, nicht den für uns teilweise nur schwer merkbaren Namen, merken. 

Jedenfalls ging es für uns nach dem Frühstück erstmal Richtung Kaiserpalast. Am Weg dorthin haben wir eine Kindergartenpädagogin mit 25 Kindern gesehen, die einen Ausflug in einem anliegenden Park gemacht haben. Eine Pädagogin mit 25 Kindern alleine unterwegs! Das hat Judith so überrascht, dass es diese Information sogar in den Bericht geschafft hat 😅 Die 25 Kinder waren allerdings leiser und disziplinierter als bei uns ein halbes Kind 🫣

In den Palast selbst kann man nur an ganz wenigen Tagen im Jahr hinein, aber der Park mit Blick auf den Palast ist öffentlich zugänglich. Zumindest an jedem anderen Tag, außer heute 😅 Um genau zu sein, hat er aber an 2 Tagen die Woche geschlossen. Vorab informieren hätte geholfen. Naja, dann kommen wir ein anderes Mal wieder.

Nach kurzer Planlosigkeit haben wir uns in die Metro gesetzt und sind nach Asakusa gefahren. Die Gegend ist dort noch stark traditionell geprägt, aber auch komplett überlaufen. Menschen, soweit das Auge reicht 🤪 Generell sollte man in Tokio – und wohl auch überall anders in Japan – kein allzu großes Problem mit Menschenmassen haben. Der Asakusa-Schrein ist wirklich besonders sehenswert.

Wir haben einige Zeit in diesem Stadtviertel verbracht, ehe wir weiter zur Ueno-Station gefahren sind und dort den angrenzenden Park besucht haben. Highlights sind dort die Schreine, allen voran der mit Gold verzierte, sowie der Dahliengarten, für den man einen kleinen Eintritt zahlen muss. 

Wir hatten noch etwas Zeit und sind zum Kanda-Myojin-Schrein weitergefahren. Noch haben wir nicht genug von den faszinierenden Schreinen hier in Japan 😅

Nur ein paar Minuten zu Fuß entfernt liegt das Viertel Akihabara. Auch genannt das Geek-Viertel. Hier trifft sich alles aus der Welt der Gamer, Mangas, Animes und noch ganz viel Verrücktes mehr. Vor allem, wenn die Sonne untergeht, strahlen die Werbereklamen taghell. Gegessen haben wir heute eines der besten Fried Chicken überhaupt, in einem traditionellen Lokal hier in Akihabara. Mit Stäbchen Essen ist für uns sehr ungewohnt. Judith hat damit scheinbar so unbeholfen ausgesehen, dass ihr der Kellner unaufgefordert Gabel und Messer gegeben hat. 😂 Zum Abschluss haben wir noch ein Maid-Café besucht. Diese Art der Restaurantunterhaltung hat hier in Akihabara ihren Ursprung und ist einfach total schräg. Junge Frauen in „Dienstmädchen“-Uniformen die dich mit Musik und Gesang unterhalten. Total super überdreht – alle. Fast schon ein Muss hier in diesem Viertel, eines dieser Cafés zu besuchen.  

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