Tag 4 – Modernes Tokio

Tag 4 – Modernes Tokio

Direkt nach dem Aufstehen sind wir heute nach Ginza gefahren, einem Stadtteil, wo sich die Luxuslabels angesiedelt haben. Wir waren vor allem wegen der modernen Gebäude dort. Immer wieder ein Wahnsinn, was sich die Marken à la Louis Vuitton, Max Mara, Gucci und wie sie noch alle so heißen, leisten können. Alleine die Miete für solche Geschäftsflächen muss horrend sein. Soll so sein 😅

Wir haben uns dort ein Frühstückslokal gesucht, weniger luxuriös, dafür mega gute japanische Pancakes. Diese sind viel dicker und fluffiger, da sie mit Ricotta gemacht werden. Herrlich 😋

Danach haben wir einen Stopp beim Hauptbahnhof gemacht, um das dortige Ziegelgebäude abzulichten. 

Von dort führt eine Straße direkt zum Kaiserpalast. Heute geöffnet. Man geht durch ein Gate und kann im Inneren durch den riesigen Park spazieren. Bis zum Palast selber kommt man, zumindest ohne Führung, nicht. Trotzdem ist es schön, durch den Park zu spazieren und den etwas ruhigeren Teil von Tokio zu genießen. Angenehm war auch, dass am Wochenende bestimmte Straßen für Autos gesperrt werden.

Die Läufer haben hier einfach ihre ganzen Sachen auf einer Parkbank liegen gelassen und waren irgendwo ganz weit weg unterwegs. Das gibts wohl auch nur in Japan.

Nach einem ausgedehnten Spaziergang haben wir uns in die U-Bahn gesetzt und sind in den Stadtteil Ariake gefahren. Hier stehen unter anderem einige Wettkampfstätten der Olympischen Sommerspiele 2020, die jedoch aufgrund von Corona im Jahr 2021 stattfanden. Unser eigentliches Ziel war aber ein kurzer Halt beim Big Sight, dem Messegelände von Tokio, sowie bei der Freiheitsstatue. Temporär stand hier mal wirklich eine echte Statue aus Frankreich. Um die diplomatischen Beziehungen zwischen Japan und Frankreich zu stärken, wurde 1998 zunächst temporär eine offizielle, in Frankreich gegossene Kopie der Freiheitsstatue nach Tokio gebracht. Wegen der enormen Beliebtheit bei der Bevölkerung und den Touristen wurde beschlossen, eine dauerhafte Bronzekopie anfertigen zu lassen. Diese steht nun seit 2020 hier. Auf jeden Fall gibt es hier mehr zu sehen als nur die Statue. Ein Naherholungsgebiet für die Einheimischen, mit tollem Blick auf Tokios Skyline inklusive der hervorstechenden Rainbow Bridge. 

Zurück ging es wieder mit der U-Bahn zur Akasaka Station. Das Besondere hier ist, dass sich vieles um Harry Potter dreht. Es gibt ein Café, einen Shop und vor allem die bekannte Stiege mit vielen Elementen aus den Filmen. Also definitiv DIE Station für Harry-Potter-Fans. 🪄

Den Abschluss bildete das Viertel Harajuku. Hier sollte man unbedingt durch die Straße Takeshita gehen. Schwer zu beschreiben, was hier abgeht, aber alles wieder komplett ausgeflippt. Abend gegessen haben wir in der Gegend ebenfalls gleich. Dieses Mal die unterschiedlichsten Arten von gefüllten Teigtaschen. 

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